Damit niemand allein ist, wenn's darauf ankommt
Ihre gesetzliche Fürsorgepflicht – technisch umgesetzt und im Protokoll belegt
Solavo unterstützt Sie bei der gesetzlichen Fürsorgepflicht nach DGUV Vorschrift 1. Dabei entstehen dokumentierte Nachweise, die im Ernstfall zwischen Ihnen und einem Bußgeld oder persönlicher Haftung stehen. Startklar in 15 Minuten.
Wer Mitarbeitende allein arbeiten lässt, muss absichern – und es beweisen können.
Es ist Pflicht, nicht Kür
§ 5 ArbSchG verlangt die Gefährdungsbeurteilung, § 6 ihre Dokumentation – für jede Alleinarbeit, nicht nur für offensichtlich riskante Tätigkeiten. Ob Alleinarbeit als gefährlich gilt und welche Schutzmaßnahmen nötig sind, entscheidet nicht das Bauchgefühl, sondern diese Beurteilung (DGUV Vorschrift 1 §§ 3, 8). Was nicht dokumentiert ist, lässt sich bei einer Prüfung nicht belegen – und die fehlende Dokumentation ist bereits für sich ein Bußgeldtatbestand.
ArbSchG §§ 5, 6 ↗ · ArbStättV § 9 ↗ · DGUV Vorschrift 1 §§ 3, 8 ↗
WhatsApp ist kein Nachweis
„Melde dich, wenn du fertig bist" mag im Alltag funktionieren. Bei einer Prüfung oder nach einem Unfall zählt aber nicht, was üblich war, sondern was sich belegen lässt: wer wann allein war, wann zuletzt bestätigt wurde, wer wann reagiert hat. Ohne Protokoll unterscheidet sich ein Betrieb, der zuverlässig kontrolliert hat, auf dem Papier nicht von einem, der es nie getan hat.
Ein Bußgeld ist nicht das Ende, sondern der Anfang
Die Aufsicht darf Ihre Unterlagen verlangen und Maßnahmen anordnen (§ 22 ArbSchG). Die Anordnung bleibt bestehen, bis sie umgesetzt ist – mit Frist, unter Beobachtung. Wer ihr nicht nachkommt, riskiert bis zu 30.000 € (§ 25). Wer sie beharrlich ignoriert oder dadurch vorsätzlich Leben oder Gesundheit gefährdet, riskiert eine Freiheitsstrafe (§ 26). Und die Lösung für die Alleinarbeit muss am Ende trotzdem angeschafft werden – nur dann unter Zeitdruck, und das Bußgeld kommt obendrauf.
Im Ernstfall wird es persönlich
Verletzt sich jemand bei Alleinarbeit – oder schlimmer – und bleibt zu lange unbemerkt, untersuchen Berufsgenossenschaft und gegebenenfalls Staatsanwaltschaft, ob der Betrieb seine Schutzpflichten erfüllt hat. Bei grober Fahrlässigkeit kann die Unfallversicherung ihre Aufwendungen – Heilbehandlung, Rente – zurückfordern: vom Unternehmen und von den verantwortlichen Personen selbst (§§ 110, 111 SGB VII). Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung richten sich nicht gegen Firmen, sondern gegen Menschen (§§ 229, 222 StGB). Ob es dazu kommt, entscheidet sich an dem, was Sie in diesem Moment vorlegen können.
Zwei Bausteine. Mehr braucht es nicht.
Mitarbeiter-App
Läuft auf dem Smartphone, das Ihre Mitarbeitenden ohnehin dabei haben. So einfach, dass niemand eine Schulung braucht.
Web-Dashboard
Für Disposition und Geschäftsführung. Im Browser, am PC wie am Handy, ohne Installation.
Vier Schritte, der Rest läuft automatisch
Schicht starten
Mitarbeitende starten die Schicht in der App. Intervall und Eskalationskette kommen aus der hinterlegten Konfiguration.
Regelmäßig einchecken
Im festgelegten Takt fordert die App eine Bestätigung an. Alles in Ordnung? Einmal antippen genügt.
Automatische Reaktion
Bleibt der Check-in aus, schlägt Solavo Alarm: erst Kollegen, dann Leitung, dann Ihre Bereitschaft. Stufe für Stufe, jede mit Zeitstempel im Protokoll, bis jemand übernimmt oder die Kette durchlaufen ist.
Dokumentation mit Zeitstempel
Jeder Schritt mit Zeitstempel im Protokoll. Auf Knopfdruck als Nachweis für BG, Behörde oder Versicherung.
Für wen Solavo gemacht ist
Ambulante Pflegedienste
Hausbesuche allein, oft abends und in fremden Wohnungen.
Reinigungsfirmen
Nachtschichten in leeren Objekten, Maschinen im Einsatz.
Handwerksbetriebe
Montage auf Baustellen, Arbeiten an Anlagen und in Höhen.
Facility-Management
Technikräume, Tiefgaragen, Rundgänge außerhalb der Bürozeit.
Sicherheitsdienste
Streifengänge und Objektschutz, meist ohne zweite Person.
Die gesetzliche Pflicht hängt nicht an der Branche, sondern an der Situation: Sobald jemand außerhalb von Ruf- und Sichtweite arbeitet, ist es Alleinarbeit – und muss in der Gefährdungsbeurteilung bewertet und abgesichert sein. Ob für zehn Minuten oder die ganze Nacht: Eine zeitliche Untergrenze gibt es nicht.
Ihre Branche ist nicht dabei? Die Pflicht kennt keine Branchenliste – sobald allein gearbeitet wird, muss es bewertet und abgesichert sein. Sprechen Sie uns an.
Was Solavo davon abdeckt – und was nicht
Solavo ist entlang der einschlägigen Regelwerke gebaut. Es deckt den Teil der Alleinarbeit ab, der sich mit Überwachung, Eskalation und Nachweis lösen lässt.
Was Solavo nicht ist: eine Personen-Notsignal-Anlage mit Hardware.
Und was Solavo nicht abnimmt: die Gefährdungsbeurteilung selbst. Sie bleibt Ihre unternehmerische Entscheidung.
Seit Januar 2026 gilt zudem eine gesetzliche Mindestbesichtigungsquote von 5 % aller Betriebe pro Jahr. → Was sich konkret geändert hat
Mehr als Pflichterfüllung
In Pflege, Handwerk und Reinigung ist gutes Personal knapp.
Mitarbeitende bleiben
Wer merkt, dass sein Arbeitgeber die eigene Sicherheit ernst nimmt, wechselt seltener. Fluktuation gehört in Pflege und Handwerk zu den teuersten Posten überhaupt. Jede Kündigung kostet Einarbeitung, Ausfallzeit und Neubesetzung.
Bewerber merken den Unterschied
„Wir sichern unsere Alleinarbeitenden digital ab" ist ein Satz, der in Stellenanzeigen auffällt, gerade dort, wo Wettbewerber noch mit WhatsApp arbeiten.
Kunden fragen danach
Bei Pflegediensten und Sicherheitsdiensten wird die Absicherung der eigenen Leute zunehmend zum Argument, das auch Auftraggeber und Angehörige hören wollen.
Häufige Fragen
Ja. Die Verantwortung für den Arbeitsschutz liegt nach ArbSchG bei der Unternehmensleitung und lässt sich nicht vollständig delegieren. Kommt es zu einem Unfall bei Alleinarbeit und war keine wirksame Schutzmaßnahme dokumentiert, steht neben dem Bußgeld auch die Frage im Raum, ob die Organisationspflicht verletzt wurde – mit persönlichen Konsequenzen für die Geschäftsführung. Genau für diesen Nachweis ist Solavo gemacht.
Bereit für Alleinarbeiterschutz, der sich belegen lässt?
Die nächste Kontrolle kommt wahrscheinlicher denn je. Vorbereitet zu sein dauert 15 Minuten.
30 Minuten Demo an Ihrem eigenen Ablauf, ohne Verpflichtung.