solavo
DGUV Vorschrift 1 · ArbSchG § 3 · ASR A4.3

Damit niemand allein ist, wenn's darauf ankommt

Ihre gesetzliche Fürsorgepflicht – technisch umgesetzt und im Protokoll belegt

Solavo unterstützt Sie bei der gesetzlichen Fürsorgepflicht nach DGUV Vorschrift 1. Dabei entstehen dokumentierte Nachweise, die im Ernstfall zwischen Ihnen und einem Bußgeld oder persönlicher Haftung stehen. Startklar in 15 Minuten.

15 Minuten Einrichtung
ab der ersten Schicht scharf
Keine Hardware
Ihr Smartphone reicht
DSGVO-konform
Nachweis mit Zeitstempel
SOLAVO DASHBOARD · LIVE22:11
M. Kowalski
Tour Nord · Objekt Ravensberger Str. 14
Schicht aktiv
Nächster Check-in in04:12
Intervall 30 Min. · Eskalationskette „Tour Nord" aktiv
PROTOKOLL
21:04Schicht gestartet · Tour Nord · Intervall 30 Min.
21:34Check-in bestätigt
So läuft eine Eskalation ab (zum Durchklicken)
DIE AUSGANGSLAGE

Wer Mitarbeitende allein arbeiten lässt, muss absichern – und es beweisen können.

01

Es ist Pflicht, nicht Kür

§ 5 ArbSchG verlangt die Gefährdungsbeurteilung, § 6 ihre Dokumentation – für jede Alleinarbeit, nicht nur für offensichtlich riskante Tätigkeiten. Ob Alleinarbeit als gefährlich gilt und welche Schutzmaßnahmen nötig sind, entscheidet nicht das Bauchgefühl, sondern diese Beurteilung (DGUV Vorschrift 1 §§ 3, 8). Was nicht dokumentiert ist, lässt sich bei einer Prüfung nicht belegen – und die fehlende Dokumentation ist bereits für sich ein Bußgeldtatbestand.

ArbSchG §§ 5, 6 ↗ · ArbStättV § 9 ↗ · DGUV Vorschrift 1 §§ 3, 8 ↗

02

WhatsApp ist kein Nachweis

„Melde dich, wenn du fertig bist" mag im Alltag funktionieren. Bei einer Prüfung oder nach einem Unfall zählt aber nicht, was üblich war, sondern was sich belegen lässt: wer wann allein war, wann zuletzt bestätigt wurde, wer wann reagiert hat. Ohne Protokoll unterscheidet sich ein Betrieb, der zuverlässig kontrolliert hat, auf dem Papier nicht von einem, der es nie getan hat.

03

Ein Bußgeld ist nicht das Ende, sondern der Anfang

Die Aufsicht darf Ihre Unterlagen verlangen und Maßnahmen anordnen (§ 22 ArbSchG). Die Anordnung bleibt bestehen, bis sie umgesetzt ist – mit Frist, unter Beobachtung. Wer ihr nicht nachkommt, riskiert bis zu 30.000 € (§ 25). Wer sie beharrlich ignoriert oder dadurch vorsätzlich Leben oder Gesundheit gefährdet, riskiert eine Freiheitsstrafe (§ 26). Und die Lösung für die Alleinarbeit muss am Ende trotzdem angeschafft werden – nur dann unter Zeitdruck, und das Bußgeld kommt obendrauf.

ArbSchG §§ 22, 25, 26 ↗

04

Im Ernstfall wird es persönlich

Verletzt sich jemand bei Alleinarbeit – oder schlimmer – und bleibt zu lange unbemerkt, untersuchen Berufsgenossenschaft und gegebenenfalls Staatsanwaltschaft, ob der Betrieb seine Schutzpflichten erfüllt hat. Bei grober Fahrlässigkeit kann die Unfallversicherung ihre Aufwendungen – Heilbehandlung, Rente – zurückfordern: vom Unternehmen und von den verantwortlichen Personen selbst (§§ 110, 111 SGB VII). Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung richten sich nicht gegen Firmen, sondern gegen Menschen (§§ 229, 222 StGB). Ob es dazu kommt, entscheidet sich an dem, was Sie in diesem Moment vorlegen können.

SGB VII §§ 110, 111 ↗ · StGB §§ 222, 229 ↗

DIE LÖSUNG

Zwei Bausteine. Mehr braucht es nicht.

BAUSTEIN A

Mitarbeiter-App

Läuft auf dem Smartphone, das Ihre Mitarbeitenden ohnehin dabei haben. So einfach, dass niemand eine Schulung braucht.

Schicht starten
Einmal antippen. Zeit und Intervall sind erfasst.
Check-in
Die App erinnert automatisch. Bestätigen dauert zwei Sekunden.
Verfügbar in 9 Sprachen
Jede Person nutzt die App in ihrer eigenen Sprache.
SOS-Button
Ein Knopfdruck, und der Alarm geht sofort raus. Über den Link in der SMS sehen die Kontakte den hinterlegten Standort, bei SOS zusätzlich die Koordinaten, sofern die Standortfreigabe auf dem Gerät erteilt ist. Reagiert jemand gar nicht mehr, greift die automatische Eskalation beim nächsten ausbleibenden Check-in. Solavo ist kein Notruf: Alarmiert werden die Kontakte, die Ihr Betrieb hinterlegt hat – Menschen, die den Einsatzort und die Person kennen.
BAUSTEIN B

Web-Dashboard

Für Disposition und Geschäftsführung. Im Browser, am PC wie am Handy, ohne Installation.

Live-Übersicht
Auf einen Blick: wer im Einsatz ist und wer überfällig.
Stufe 1 Kollege, Stufe 2 Leitung, Stufe 3 Ihre Bereitschaft oder Leitstelle. Kontakte frei wählbar, Anzahl der Stufen je nach Paket, jede Stufe per SMS, ganz ohne App.
Dokumentation
Änderungen an Schichten, Alarmen, Dokumenten und Eskalationskontakten werden mit Vorher- und Nachher-Wert und Zeitstempel protokolliert und lassen sich als PDF exportieren.
App und Dashboard, Bildschirm für Bildschirm ansehen
SO FUNKTIONIERT'S

Vier Schritte, der Rest läuft automatisch

SCHRITT 1

Schicht starten

Mitarbeitende starten die Schicht in der App. Intervall und Eskalationskette kommen aus der hinterlegten Konfiguration.

SCHRITT 2

Regelmäßig einchecken

Im festgelegten Takt fordert die App eine Bestätigung an. Alles in Ordnung? Einmal antippen genügt.

SCHRITT 3

Automatische Reaktion

Bleibt der Check-in aus, schlägt Solavo Alarm: erst Kollegen, dann Leitung, dann Ihre Bereitschaft. Stufe für Stufe, jede mit Zeitstempel im Protokoll, bis jemand übernimmt oder die Kette durchlaufen ist.

SCHRITT 4

Dokumentation mit Zeitstempel

Jeder Schritt mit Zeitstempel im Protokoll. Auf Knopfdruck als Nachweis für BG, Behörde oder Versicherung.

BRANCHEN

Für wen Solavo gemacht ist

Am häufigsten betroffen
Ebenso betroffen

Die gesetzliche Pflicht hängt nicht an der Branche, sondern an der Situation: Sobald jemand außerhalb von Ruf- und Sichtweite arbeitet, ist es Alleinarbeit – und muss in der Gefährdungsbeurteilung bewertet und abgesichert sein. Ob für zehn Minuten oder die ganze Nacht: Eine zeitliche Untergrenze gibt es nicht.

Energie- und VersorgungstechnikAufzugs- und HeizungswartungImmobilien- und HausverwaltungForst- und LandwirtschaftApotheken-BotendiensteEinzelhandel mit EinzelschichtenTankstellen und KioskeIT- und Kundendienst vor OrtKfz-Pannen- und AbschleppdiensteLager und Logistik mit NachtschichtenKommunale Betriebe und BauhöfeVermessung und Außendienst

Ihre Branche ist nicht dabei? Die Pflicht kennt keine Branchenliste – sobald allein gearbeitet wird, muss es bewertet und abgesichert sein. Sprechen Sie uns an.

RECHTLICHE GRUNDLAGE

Was Solavo davon abdeckt – und was nicht

Solavo ist entlang der einschlägigen Regelwerke gebaut. Es deckt den Teil der Alleinarbeit ab, der sich mit Überwachung, Eskalation und Nachweis lösen lässt.

Was Solavo nicht ist: eine Personen-Notsignal-Anlage mit Hardware.

Und was Solavo nicht abnimmt: die Gefährdungsbeurteilung selbst. Sie bleibt Ihre unternehmerische Entscheidung.

DGUV Vorschrift 1 §§ 2, 8
Verlangt, dass eine allein arbeitende Person im Notfall erreicht und gefunden werden kann. Solavo: Check-in-Überwachung auf dem Server, Eskalationskette per SMS, und über deren Link der hinterlegte Standort – beim SOS zusätzlich die Koordinaten, sofern das Gerät sie freigibt.
DGUV Vorschrift 1 im Original ↗
ArbSchG § 3 & § 6
Verlangt, dass Schutzmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüft und dokumentiert werden. Solavo: Schichten, Check-ins und Alarme werden automatisch mit Zeitstempel protokolliert und lassen sich als PDF oder Tabelle exportieren.
ArbSchG im Original ↗
ASR A4.3
Konkretisiert Melde- und Rettungseinrichtungen; bei erhöhter Gefährdung sind technische Personen-Notsignal-Systeme vorgesehen. Welche Stufe für Sie gilt, ergibt Ihre Gefährdungsbeurteilung – für viele Tätigkeiten reicht eine dokumentierte Melde- und Kontrolllösung.
ASR A4.3 im Original ↗
DSGVO
Koordinaten werden nur übermittelt, wenn die Person selbst SOS auslöst – nie im Hintergrund. Auftragsverarbeitungsvertrag inklusive, Hosting in Deutschland.

Seit Januar 2026 gilt zudem eine gesetzliche Mindestbesichtigungsquote von 5 % aller Betriebe pro Jahr. → Was sich konkret geändert hat

MITARBEITERBINDUNG

Mehr als Pflichterfüllung

In Pflege, Handwerk und Reinigung ist gutes Personal knapp.

MITARBEITENDE

Mitarbeitende bleiben

Wer merkt, dass sein Arbeitgeber die eigene Sicherheit ernst nimmt, wechselt seltener. Fluktuation gehört in Pflege und Handwerk zu den teuersten Posten überhaupt. Jede Kündigung kostet Einarbeitung, Ausfallzeit und Neubesetzung.

BEWERBER

Bewerber merken den Unterschied

„Wir sichern unsere Alleinarbeitenden digital ab" ist ein Satz, der in Stellenanzeigen auffällt, gerade dort, wo Wettbewerber noch mit WhatsApp arbeiten.

KUNDEN

Kunden fragen danach

Bei Pflegediensten und Sicherheitsdiensten wird die Absicherung der eigenen Leute zunehmend zum Argument, das auch Auftraggeber und Angehörige hören wollen.

FAQ

Häufige Fragen

Ja. Die Verantwortung für den Arbeitsschutz liegt nach ArbSchG bei der Unternehmensleitung und lässt sich nicht vollständig delegieren. Kommt es zu einem Unfall bei Alleinarbeit und war keine wirksame Schutzmaßnahme dokumentiert, steht neben dem Bußgeld auch die Frage im Raum, ob die Organisationspflicht verletzt wurde – mit persönlichen Konsequenzen für die Geschäftsführung. Genau für diesen Nachweis ist Solavo gemacht.

ArbSchG § 13 ↗

Bereit für Alleinarbeiterschutz, der sich belegen lässt?

Die nächste Kontrolle kommt wahrscheinlicher denn je. Vorbereitet zu sein dauert 15 Minuten.

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