Hilfe zur Einrichtung und Bedienung
Gehören Sie zur Einsatzleitung oder Disposition? Die ersten Fragen sind für Sie. Arbeiten Sie mit der App im Alleinarbeits-Einsatz? Dann finden Sie Ihre Fragen weiter unten. Ist Ihre Frage nicht dabei, schreiben Sie uns – wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.
Solavo alarmiert die Personen, die Ihr Betrieb hinterlegt hat. Wir sind weder Notruf noch Notrufzentrale und leiten nichts an Rettungsdienste weiter. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie die 112.
Dashboard im Browser
Gehen Sie auf dashboard.solavo-app.de und klicken Sie unten auf „Noch kein Konto? Registrieren“. Legen Sie ein Konto mit Ihrer E-Mail-Adresse an.
Im nächsten Schritt, „Firma einrichten“, tragen Sie Firmenname, Ihren Namen und den Registrierungscode ein (Format ABCD-EFGH-JKLM) und klicken auf „Firma anlegen“.
Der Code funktioniert nur einmal und ist danach verbraucht. Verwechseln Sie ihn nicht mit dem Einladungscode. Den bekommen später Ihre Mitarbeitenden für die App.
Im Reiter „Eskalationskette“ legen Sie fest, wer bei einem Alarm benachrichtigt wird. Der erste Kontakt, den Sie eintragen, ist Stufe 1 und wird zuerst kontaktiert; alle weiteren folgen in der Reihenfolge, in der Sie sie anlegen.
Sie können pro Standort eine eigene Kette hinterlegen und zusätzlich eine Firmenkette als Standard. Für eine Person gilt immer die Kette ihres Standorts. Nur wenn dieser keine eigene hat, greift die Firmenkette.
Wichtig: Es wird jeweils nur eine der beiden Ketten durchlaufen, nicht beide nacheinander. Wenn die Geschäftsführung überall als letzte Stufe informiert werden soll, muss sie in jede einzelne Kette eingetragen werden.
Diese Meldung bedeutet: Für die betroffene Eskalationskette ist kein Kontakt hinterlegt. Ein Alarm löst dann nur eine Benachrichtigung an die Admin-Konten in der App aus. Es geht keine Kurznachricht an ein Telefon.
Damit im Ernstfall wirklich jemand erreicht wird, legen Sie im Reiter „Eskalationskette“ mindestens einen Kontakt an, bevor die erste Person auf Schicht geht.
Öffnen Sie den Reiter „Mitarbeitende“ und tragen Sie im Kasten „Mitarbeiter einladen“ Name und E-Mail-Adresse ein. Nach Klick auf „Einladen“ erhalten Sie einen zwölfstelligen Code, zum Beispiel 3fa1c94b7e02.
Diesen Code geben Sie der Person selbst weiter, etwa mündlich oder per Nachricht. Das System verschickt ihn nicht automatisch. Die Person trägt den Code anschließend in der App unter „Firma beitreten“ ein.
Offene Einladungen samt Code finden Sie weiter unten auf derselben Seite. Solange eine Einladung nicht angenommen wurde, erscheint die Person noch nicht in der Mitarbeiterliste.
Prüfen Sie zuerst die „Übersicht“: Dort steht bei jedem offenen Alarm, welche Stufe bereits benachrichtigt wurde und wann die nächste an der Reihe ist. Zwischen einem überfälligen Check-in und der ersten Nachricht liegt die eingestellte Kulanzzeit. Ein Alarm wirkt dadurch manchmal langsamer, als er tatsächlich ist.
Die häufigsten Ursachen, wenn wirklich nichts ankommt: die Eskalationskette ist leer, die hinterlegte Nummer ist keine Mobilnummer oder falsch geschrieben, oder die Kontaktperson hat Push-Benachrichtigungen für die App nicht erlaubt (das betrifft nur die App-Meldung, nicht die Kurznachricht per SMS).
Kommt bei korrekt hinterlegter Nummer trotzdem nichts an, schreiben Sie uns – mit Datum, Uhrzeit des Alarms und der betroffenen Person.
Jede Alarm-Kurznachricht enthält einen Link. Wer ihn antippt, übernimmt den Alarm: Die Eskalation stoppt an dieser Stelle, es geht keine weitere Nachricht mehr hinaus. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig.
Wichtig für die Einordnung: Wir prüfen nicht, ob oder von wem der Link angetippt wurde, und leiten daraus keine eigenen Maßnahmen ab. Eine Übernahme ist eine Rückmeldung, keine Zusage, dass bereits Hilfe unterwegs ist.
Meldet sich die betroffene Person danach weiterhin nicht, entsteht ein neuer Alarm. Er läuft ab der zuletzt erreichten Stufe weiter: Die nächste Nachricht geht an den nächsten Kontakt in der Kette, nicht wieder von vorn.
Mit dem Standort wird auch dessen Eskalationskette gelöscht. Im Lösch-Dialog sehen Sie vorher, welche Namen und Rufnummern betroffen sind. Notieren Sie sich diese, falls Sie sie noch brauchen.
Mitarbeitende, die diesem Standort zugeordnet waren, bleiben im System bestehen. Sie verlieren nur die Zuordnung und werden ab diesem Zeitpunkt über die Firmenkette alarmiert.
Läuft für den Standort gerade ein Alarm, lässt er sich erst löschen, wenn der Alarm abgeschlossen ist.
Im Reiter „Berichte“ erzeugen Sie für einen frei wählbaren Zeitraum einen Nachweis als PDF oder als Tabellendatei. Er enthält alle Schichten, Check-ins und Alarme mit Zeitstempel, inklusive der Angabe, falls jemand eine Schicht für eine andere Person beendet hat.
Wie lange diese Daten verfügbar bleiben, richtet sich nach Ihrem Paket: 12, 36 oder 60 Monate. Das ist eine Löschobergrenze, keine Garantie, dass ältere Daten in jedem Fall abrufbar sind.
Enthalten sind pro Kalendermonat zehn Kurznachrichten je Beschäftigtenkonto – zusammengerechnet über alle Ihre Mitarbeitenden, nicht getrennt pro Person. Push-Benachrichtigungen sind davon unabhängig in jedem Paket unbegrenzt enthalten und verbrauchen kein Kontingent.
Jede Eskalationsstufe, die tatsächlich durchlaufen wird, löst eine Kurznachricht aus – eine lange Kette schöpft das enthaltene Kontingent entsprechend schneller aus. Eine Stufe kann dabei auch zwei Kurznachrichten kosten: Trägt der Name der betroffenen Person ein Zeichen, das der Standardzeichensatz des Mobilfunks nicht kennt – etwa ein polnisches ł –, sinkt die Grenze von 160 auf 70 Zeichen, die Nachricht wird geteilt versendet und jeder Teil einzeln berechnet. Deutsche Umlaute und ß lösen das nicht aus.
Über das enthaltene Kontingent hinaus kostet jede weitere Kurznachricht 0,25 € netto. Wir informieren Sie in Textform, sobald Sie darüber hinaus verbrauchen; abgerechnet wird erst, wenn der aufgelaufene Betrag 50 € netto erreicht. Die Alarmierung selbst wird durch eine Überschreitung nie eingeschränkt, ausgesetzt oder verzögert.
App auf dem Handy
Den Link zur App „Solavo“ bekommen Sie von Ihrer Einsatzleitung, zusammen mit dem Einladungscode. Installieren Sie die App, öffnen Sie sie und tippen Sie auf „Noch kein Konto? Registrieren“. Legen Sie ein Konto mit Ihrer E-Mail-Adresse an.
Danach erscheint „Firma beitreten“. Geben Sie dort Ihren Einladungscode ein und tippen Sie auf „Beitreten“. Der Code hat zwölf Stellen, zum Beispiel 3fa1c94b7e02.
Wird er nicht angenommen: Prüfen Sie, ob es wirklich der Einladungscode ist und nicht der Registrierungscode Ihrer Firma. Die beiden werden häufig verwechselt. Der Registrierungscode ist in Vierergruppen geschrieben, etwa ABCD-EFGH-JKLM.
Tippen Sie auf „Schicht starten“. Dauer und Intervall sind bereits eingestellt, Sie können beides bei Bedarf ändern.
Ab dann läuft ein Countdown. Ist er abgelaufen, tippen Sie einmal auf „Alles in Ordnung“. Mehr ist nicht nötig.
Am Ende der Schicht tippen Sie auf „Schicht beenden“. Eine Schicht, die niemand beendet, läuft einfach weiter.
Sie bekommen zuerst eine Erinnerung auf dem Handy. Reagieren Sie nicht darauf, wartet das System die von Ihrem Betrieb festgelegte Kulanzzeit ab und benachrichtigt danach die erste Person der Eskalationskette.
Holen Sie den Check-in innerhalb dieser Kulanzzeit nach, passiert sonst nichts. Es geht keine Nachricht hinaus.
Tippen Sie während der laufenden Schicht auf „SOS auslösen“. Danach sehen Sie „SOS ausgelöst“ und „Deine Schichtleitung wurde alarmiert.“
Ein zweites Tippen ist nicht nötig. Es legt keinen zweiten Alarm an, solange der erste noch läuft. Im Hintergrund arbeitet sich die Eskalationskette währenddessen weiter durch.
Wichtig: Solavo ist kein Notruf. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie die 112.
Die Erinnerung an den Check-in liegt auf Ihrem Gerät und erscheint auch ohne Netzverbindung.
Der Check-in selbst braucht jedoch eine Verbindung. Tippen Sie ohne Netz auf „Alles in Ordnung“, erscheint eine Meldung, dass es nicht geklappt hat. Der Check-in wird nicht automatisch nachgeholt, sobald wieder Netz da ist. Versuchen Sie es an einer Stelle mit Empfang erneut.
Auch SOS braucht eine Verbindung. Ohne Netz erscheint dieselbe Meldung, und der Alarm geht nicht hinaus. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie die 112.
Die Überwachung selbst läuft unabhängig von Ihrem Gerät auf dem Server: Bleibt eine Bestätigung aus, wird das erkannt, egal aus welchem Grund.
Nein. Koordinaten Ihres Geräts werden nicht laufend übermittelt, sondern ausschließlich dann, wenn Sie selbst SOS auslösen – und auch dann nur, sofern Sie die Standortfreigabe erteilt haben. Bei einem Check-in fragt die App nichts von Ihrem Gerät ab, und bei einem ausbleibenden Check-in ebenso wenig: Diesen Alarm erzeugt der Server, ohne Zugriff auf Ihr Gerät. Über den Link in der Alarm-SMS sehen die hinterlegten Kontakte bei jedem Alarm zusätzlich, welchem Standort Sie zugeordnet sind – derselbe Standort, den Ihr Betrieb schon bei Ihrer Anlage im System eingetragen hat, keine neue Messung.
Ihr Arbeitgeber sieht: ob gerade eine Schicht läuft, wann Sie zuletzt bestätigt haben, wann sich Ihr Gerät zuletzt gemeldet hat und den Akkustand dabei. Kolleginnen und Kollegen sehen davon nichts.
Verantwortlich für diese Daten ist Ihr Arbeitgeber, nicht Solavo. Details dazu finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Ja, direkt in der App unter „Konto löschen“. Dabei werden Ihre Anmeldung, Ihre Kontaktdaten und die Gerätedaten entfernt; eine laufende Schicht wird beendet.
Ihre Schicht-, Check-in- und Alarmdaten bleiben zunächst bestehen: Sie sind die Arbeitsschutz-Dokumentation Ihres Arbeitgebers. Ihr Name wird ersetzt, sobald die Aufbewahrungsfrist abgelaufen und keine Schicht von Ihnen mehr gespeichert ist.
Einzelheiten dazu finden Sie auf der Seite zur Kontolöschung.
Frage nicht dabei?
Schreiben Sie uns. Hilfreich sind: was Sie getan haben, was Sie erwartet haben und was stattdessen passiert ist. Dazu der genaue Wortlaut einer Fehlermeldung, falls eine erschienen ist. Geht es um einen Alarm, geben Sie bitte zusätzlich Datum, Uhrzeit und die betroffene Person an.
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